Kinder sicher transportieren: Sechs wichtige Tipps

Erschreckende Zahlen: Zwei von drei Kindern sind während der Autofahrt nicht richtig angeschnallt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Laboratory of Accidentology and Biomechanics (LAB) sowie des französischen Verbandes Prévention Routière. Doch die Forscher fanden noch mehr erschütternde Fakten heraus: So waren 48 Prozent aller untersuchten Kindersitze nicht vorschriftsmäßig installiert1 – das kann bei einem Verkehrsunfall katastrophale Folgen für die kleinen Insassen nach sich ziehen. Insgesamt erwiesen sich 52 Prozent der im Rahmen der Studie identifizierten Mängel als derart gravierend, dass die betroffenen Kinder bei einer Kollision schwere Verletzungen davon getragen hätten.1

Dabei ist der sichere Transport von Kindern kein Hexenwerk. Wir verraten Ihnen sechs einfache Tipps2, die im Fall der Fälle das Leben der kleinen Passagiere retten können.

Die Größe ist entscheidend

Beim Kindersitz gilt genau wie bei Schuhen: Er muss passen – mit dem entscheidenden Unterschied, dass im Zweifel ein Menschenleben davon abhängt. Die Wahl des richtigen Kindersitzes hängt insbesondere von Gewicht, Größe und Alter des kleinen Passagiers ab. Auf dem Markt stehen verschiedene Systeme unterschiedlicher Hersteller zur Wahl. Das Angebot reicht von Babyschale über Sitzerhöhungen mit Rücken- beziehungsweise Schlafstützen bis hin zu Systemen mit Hosenträgergurt oder „Fangkörpersystem“. Lassen Sie sich daher vor dem Kauf unbedingt von einem Fachmann beraten. Er sagt Ihnen auch, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, den alten gegen einen größeren Kindersitz auszutauschen.

ISOFIX ermöglicht sichere Montage des Kindersitzes

Serienmäßig verfügen alle aktuellen Modelle von Renault über das ISOFIX-System. Es ermöglicht den sicheren und komfortablen Einbau von Kindersitzen, denn damit ist das Gestühl fest mit dem Fahrzeug verbunden. Zudem minimiert ISOFIX das Risiko von Bedienungsfehlern um 75 Prozent. Wichtig: Achten Sie beim Einbau des Kindersitzes unbedingt auf die korrekte Montage. Bei Fragen steht Ihnen Ihr Renault Händler gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Beifahrerairbag ausschalten

Sie wollen den Kindersitz auf dem Beifahrersitz installieren? Dann denken Sie unbedingt daran, den Beifahrerairbag zu deaktivieren. Andernfalls drohen dem kleinen Menschen bei einem Unfall durch das Auslösen des Airbags schwere Verletzungen. Sie wollen wissen, wie Sie den Beifahrerairbag ausschalten? In der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs finden Sie detaillierte Informationen hierzu.

Korrekte Gurtführung

Der Sicherheitsgurt muss eng am Körper anliegen. Nur so kann er das im Fachjargon „Submarining“ genannte Durchrutschen unter dem Gurt verhindern. Beachten Sie folgende Faustregel: Zwischen Gurt und Kind darf keine Handfläche passen. Zudem sollte der Sicherheitsgurt niemals unter dem Arm verlaufen. Im Idealfall verfügt Ihr Kindersitz daher über einen sogenannten Führungsgurt.

Anorak ade

Was für Erwachsene gilt, ist auch bei den kleinen Passagieren Pflicht: Vor Fahrtantritt sollten dicke Pullis, Jacken und Co. unbedingt abgelegt werden – sie beeinträchtigen die Funktionsweise des Sicherheitsgurtes. Verzichten Sie daher während der Autofahrt auch bei frostigen Temperaturen auf dicke Oberbekleidung und drehen Sie stattdessen lieber die Heizung ein paar Grad höher.

Weg von der Straße

Platzieren Sie den Nachwuchs im Auto nach Möglichkeit auf der dem Verkehr abgewandten Seite – also in Deutschland rechts. Das dient nicht nur der Sicherheit des Kindes, sondern auch Ihrer eigenen, wenn Sie den kleinen Passagier im Auto anschnallen oder wieder herausnehmen. Andernfalls riskieren Sie, dass vorbeifahrende Fahrzeuge Sie erfassen.

Was sind Ihre persönlichen Tipps zum Transport von Kindern?

1 Quelle: www.preventionroutiere.asso.fr (in französischer Sprache).
2 Quelle: group.renault.com.
Bildquelle Hauptmotiv: Urheber: jolopes.

(Stand 03/2018, Irrtümer vorbehalten)

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