Erste Hilfe: Jeder kann Leben retten

Hand auf’s Herz: Wüssten Sie noch, wie Sie bei einem Unfall den Verletzten richtig Erste Hilfe leisten? Natürlich lernt jeder Fahrschüler die richtigen Handgriffe im Rahmen der Ausbildung zum Führerschein. Doch die ist zumeist schon lange her und das Einmaleins der Ersten Hilfe nach der Fahrschule bald wieder vergessen. Fatal, wenn’s in der Praxis wirklich mal drauf ankommt. Wir geben Ihnen Tipps, wie und wo Sie das lebensrettende Wissen auffrischen können.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ liefert erschreckende Zahlen: Demnach hätte jeder Zweite (49,9 Prozent) der Befragten Bedenken, nach einem Crash den Opfern medizinische Hilfe zuteilwerden zu lassen. Der Grund: Angst. Nämlich die Angst, etwas falsch zu machen. Knapp 56 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben sogar an, dass sie Erste Hilfe lieber Experten wie Sanitätern oder Ärzten überlassen.1 Dabei besteht sogar die Pflicht zur Hilfeleistung: Der Gesetzgeber schreibt vor, dass jeder an einer Unfallstelle als Ersthelfer in Aktion treten muss, wenn es zumutbar ist und die Situation es erfordert.2

Ganz unabhängig von gesetzlichen Regelungen sollten Sie sich stets auch Ihrer moralischen Verantwortung bewusst sein und daran denken, dass jeder rasch selbst von einem Unfall betroffen sein kann, sei es durch Aquaplaning, Sekundenschlaf oder sonstige Ursachen. Gut, wenn es dann Menschen gibt, die helfen – und auch helfen können.

Erste Hilfe-Kurse auch in Ihrer Nähe

Wie bei so vielen Dingen gilt auch bei Erster Hilfe: Übung macht den Meister. Frischen Sie daher regelmäßig Ihr Wissen auf und machen Sie sich wieder mit den nötigen Handgriffen vertraut. Zahlreiche Organisationen bieten entsprechende Erste Hilfe-Auffrischungskurse an. Darüber hinaus umfasst das Angebot auch spezielle Lehrgänge – zum Beispiel zur Ersten Hilfe bei Kindern oder Senioren, für Betreuer von Sportmannschaften etc.

Sie wollen Ihr Erste Hilfe-Wissen auffrischen? Hier eine Auswahl einiger Anlaufstellen:

Deutsches Rotes Kreuz
Malteser Hilfsdienst
Johanniter
Arbeiter-Samariter-Bund

Hilfe an der Unfallstelle: die wichtigsten Schritte

Übrigens gibt es eine praktische „Eselsbrücke“, die Ihnen dabei hilft, sich die richtigen Abläufe einzuprägen, die Sie im Ernstfall beachten sollten. Merken Sie sich hierzu ganz einfach das Wort HELD. Dabei steht jeder der vier Buchstaben für einen der folgenden Schritte, mit denen Sie am Unfallort schon viel bewirken2:

H – Hilfe rufen und Notruf 112 wählen.

E – Ermutigen und trösten Sie die Unfallopfer.

L – Lebenswichtige Körperfunktionen kontrollieren. Hierzu zählen die Atmung (hebt und senkt sich der Brustkorb?) sowie der Herzschlag (spüren Sie den Pulsschlag am Handgelenk oder der Halsschlagader?)

D – Decke unterlegen und zudecken

Natürlich sollten Sie bei einem Unfall stets auch auf die richtige Eigensicherung achten. Schalten Sie also unbedingt die Warnblinkanlage an Ihrem Auto an und stellen Sie nach Möglichkeit in einiger Entfernung zum Fahrzeug ein Warndreieck auf.

1 Quelle: www.presseportal.de.
2 Quelle: www.ruv.de.
Bildquelle Hauptmotiv: Urheber: spkphotostock.

(Stand 12/2018, Irrtümer vorbehalten)

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Alle genannten Renault PKW Modelle: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,7–3,9; CO2-Emissionen kombiniert (g/km) 200–102.*
Renault Mégane R.S. Trophy TCe 300 GPF: Gesamtverbrauch (l/100 km) innerorts: 10,4; außerorts: 6,6; kombiniert: 8,0; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 183. Energieeffizienzklasse: E.*
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt.
Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

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