Formel E in Mexiko: Renault e.dams feiert Podestplatz

Spannender und ausgegelichener denn je zeigt sich die rein elektrische Formel E-Meisterschaft: Gleich vier Teams stritten sich beim ePrix in Mexiko-City um den Rennsieg und drei verschiedene Marken teilten sich die Podestränge. Das Werksteam Renault e.dams kommt dabei immer besser in Fahrt, denn Sébastien Buemi erreichte zum dritten Mal in Folge das Podium und stellte damit einen neuen Rekord auf.

Als Schnellster des vormittäglichen Qualifyings startete Renault e.dams Pilot Sébastien Buemi mehr als nur planmäßig in das vierte Rennwochenende der Formel E-Saison 2017/2018. Weniger wunschgemäß lief es im anschließenden Zeitfahren der Trainingsschnellsten, der Super Pole. Doch mit Platz vier und damit der vierten Startposition lag der schnelle Schweizer weiterhin voll im Soll.

Beim Start setzte der Schwede Felix Rosenquist seinen Startplatz eins in die Führung um. Ungefährdet fuhr er dem Feld davon, bis sein Mahindra in Runde 15 mit technischem Zipperlein streikte. Buemi lag damit auf Rang zwei hinter dem nun führenden Oliver Turvey. An ernsthafte Attacken auf den NIO-Piloten war allerdings nicht zu denken. Vielmehr hatte Buemi alle Hände voll zu tun, den hinter ihn drängelnden Daniel Abt im Zaum zu halten. Kurz vor dem obligatorischen Boxenstopp und Fahrzeugwechsel gegen Rennmitte bremste der Renault e.dams-Pilot die erste Kurve etwas zu optimistisch an, musste einen weiten Bogen fahren und Abt schlüpfte an der Innenseite durch.

Gleich danach gewann der Deutsche einen weiteren Platz, denn durch die schnellere Arbeit seines Tams gegenüber der NIO-Mannschaft von Turvey verließ Abt die Boxengasse als neuer Führender. In dieser Reihenfolge jagten sich die drei Ersten um den Kurs, bis Daniel Abt als erster Deutscher seinen Formel E-Premierensieg feierte. Turvey auf Rang zwei und Sébastien Buemi als Dritter komplettierten die Podestbesetzung.

„Ich bin insgesamt ganz zufrieden. Wir haben den dritten Podestplatz in Folge erzielt und ich habe mein 20. Top-3-Resultat in dieser Meisterschaft geholt. Die erste Rennhälfte war sehr schwierig für mich, doch nach dem Fahrzeugwechsel konnte ich sehr viel schneller fahren. Mir war klar, dass Daniel Abt zu weit voraus lag, also konzentrierte ich mich darauf, Oliver Turvey zu verfolgen. Ich wollte warten, bis er mit seiner Energie haushalten musste und ihn dann angreifen. Leider ist es sehr schwierig, hier zu überholen…“, fasst Sébastien Buemi sein Rennen zusammen. „Wir konzentrieren uns jetzt voll auf das Rennen in Uruguay in zwei Wochen. In Punta del Este haben wir schon zwei Mal gewonnen und wollen auch diese Saison ein Wort um den Sieg mitreden.“

So spannend wie die einzelnen ePrixs sieht übrigens die Gesamtentwicklung der Meisterschaft aus: Obwohl die technische Basis der Rennwagen unverändert bliebt, lag die beste Super Pole-Zeit mehr als eine Sekunde unter der Bestzeit des Vorjahres. Die Renndistanz in Mexiko wurde bei gleichbleibender Akkukapazität gegenüber der Vorsaison um zwei Runden verlängert und war sogar vier Runden länger als 2016. Und als Signal dafür, wie sehr das Feld zusammengerückt ist, dient das Rennergebnis von Mexiko City ebenfalls: Auf den ersten acht Plätzen lagen im Ziel acht verschiedene Rennställe.

Buemi Bester im Qualifying, aber Vierter in der Super Pole – was denken Sie über den Qualifikationsmodus der Formel E?

(Stand 03/2018, Irrtümer vorbehalten)

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