Der Große Preis von Japan auf der spektakulären Strecke von Suzuka gehört für die Formel 1-Stars zu den aufregendsten Erlebnissen des Jahres. Das Alpine F1 Team will die Begeisterung der japanischen Fans in erste WM-Punkte umsetzen.
Wenn Formel 1-Fahrer über ihre Lieblingsstrecken sprechen, nennen sie fast immer die schwierigsten – und der Suzuka International Racing Course gehört zweifellos in diese Kategorie. Der bereits 1962 gebaute Kurs weist mit seinen extrem unterschiedlichen Kurven so ziemlich jede fahrerische Herausforderung auf. In den „Esses“ beispielsweise müssen die Piloten den Eingang perfekt erwischen, sonst passt die Linie in der gesamten Kurvenkombination nicht mehr. Die legendäre Linkskurve 130R, benannt nach ihrem Radius, erfordert Mut, Präzision und ein perfekt ausbalanciertes Auto. In der Spoon-Kurve bieten sich mehrere Linien an – welche die beste ist, hängt von den jeweiligen Fahrbahnverhältnissen ab.
Auch neben der Strecke bleibt Suzuka eine Ausnahmeerscheinung. Die Fans feiern ihre Stars unermüdlich und sorgen am gesamten Grand-Prix-Wochenende für eine pulsierende Atmosphäre.
Alpine F1 Pilot Pierre Gasly startet bereits zum siebten Mal hier, für seinen Teamkollegen Jack Doohan ist Japan erst sein viertes Formel 1-Rennen überhaupt. Einen Lokalmatadoren aus dem Land der aufgehenden Sonne schickt Alpine F1 ebenfalls auf die Strecke: Ryo Hirakawa übernimmt Doohans Alpine A525 im ersten freien Training.
Pierre Gasly: „Ich liebe Japan und die Strecke von Suzuka“
„Nach den zwei schwierigen Rennen zum Saisonauftakt, in denen wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben, freue ich mich auf den Start zum ersten Dreierpack des Jahres“, erklärt Werksfahrer Pierre Gasly. „Japan kenne ich sehr gut – ich liebe das Land seit meiner Zeit in der Super Formula. Suzuka ist eine der großartigsten Strecken der Formel 1. Die ‚Esses‘ im ersten Sektor sind die vielleicht beste Kurvenkombination des Jahres. Der ganze Kurs stellt eine Hochgeschwindigkeits-Herausforderung dar, technisch anspruchsvoll und eine Bewährungsprobe für Auto und Fahrer. Ebenso einmalig finde ich die Fans in Japan – sie machen dieses Rennen umso spezieller.“
Jack Doohan: „Eine total neue Herausforderung“
„Pierre und ich haben die ersten beiden Rennen im Werk in Enstone nach- und uns gemeinsam auf die drei aufeinanderfolgenden Rennen vorbereitet“, berichtet Gaslys australischer Teamkollege Jack Doohan. „Ich bin ein großer Fan des japanischen Essens und der Kultur. Wann immer es geht, mache ich einen Abstecher nach Tokio, um die Kultur und die Atmosphäre dort zu genießen. Die Strecke von Suzuka liebe ich besonders. Ich bin dort schon in der asiatischen Formel 3-Meisterschaft gefahren, aber mein erstes Mal in einem Formel 1-Fahrzeug wird wegen der immensen Geschwindigkeiten und des hohen Risikos eine total neue Herausforderung. Im ersten Training überlasse ich Ryo mein Auto. Er bringt viel Suzuka-Erfahrung mit, die wir unbedingt nutzen wollen.“
(Stand 4/2025, Irrtümer vorbehalten)