Erlkönige im Einsatz: So testet Renault die Autos von morgen

Ob Elektromobilität, Konnektivität oder autonomes Fahren: Renault zählt bei der Entwicklung modernster Technologien stets zu den Vorreitern. Die Kunden der französischen Marke profitieren somit von innovativen Ideen, die das Autofahren noch komfortabler, sicherer, umweltfreundlicher und unterhaltsamer gestalten. Doch bevor ein neues Modell in den Verkauf gelangt, durchläuft es aufwändige Tests – unter anderem auf öffentlichen Straßen. Wir lüften für Sie das Tarnkleid dieser sogenannten Erlkönige und geben exklusive Einblicke in die geheime Entwicklungsarbeit von Renault.

Wie Sie einen Erlkönig in freier Wildbahn erkennen? Natürlich an seinem Tarnkleid. Das reicht von Karosserieelementen im Camouflage-Look bis hin zu großflächigen Anbauteilen, die das Aussehen des Fahrzeugs bewusst bis ins Unkenntliche verfremden. Diese Verschleierung geht so weit, dass häufig selbst Experten nicht einmal die Marke eines Fahrzeugs erkennen können. Das Ziel dieser Maskerade: Die Automobilhersteller möchten sich bei der Entwicklung neuer Modelle und Technologien nicht in die Karten schauen lassen und schützen ihre Ideen vor neugierigen Blicken.

Erlkönig „Ghost Rider“ – Renault Espace fährt autonom

Der Renault Blog lüftet diesen geheimnisvollen Schleier und zeigt anhand dreier Prototypen, welchen Aufwand der Hersteller bei der Entwicklung zukunftsweisender Technologien betreibt. Bestes Beispiel: der intern „Ghost Rider“ genannte Versuchsträger, mit dem Renault das autonome Fahren auf ein neues Level hebt. Er basiert auf einem Renault Espace und hat zahlreiche Kamera- und Radarsysteme an Bord. Sie scannen die Umgebung und liefern so zahlreiche Parameter für die Elektronik, die das Fahrzeug selbständig lenkt, bremst und beschleunigt. Ganz recht, im Ghost Rider werden alle Insassen zu Zuschauern, denn dieser Erlkönig fährt selbst – also wie von Geisterhand. Dieser Prototyp erreicht das Level 4 für autonomes Fahren und damit die zweithöchste Stufe überhaupt. Das bedeutet: Der „Ghost Rider“ übernimmt während der Fahrt sämtliche Funktionen und manövriert auch auf längeren Strecken komplett selbstständig.1

Der „Road Runner“ – Elektro-Prototyp auf leisen Sohlen

Kein anderer Automobilhersteller verkauft in Europa so viele Elektrofahrzeuge wie Renault. Trotzdem ruht sich der Hersteller nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern entwickelt seine 100% elektrischen Z.E.2-Modelle beständig weiter. Beim zweiten Erlkönig, der auf den Namen „Road Runner“ getauft wurde, handelt es sich um einen 100% elektrischen Renault Talisman. Die Batterie ist platzsparend im Fahrzeugboden untergebracht, der Elektromotor sitzt hinten. Mit Hilfe dieses rollenden Versuchslabors entwickelt Renault neue, fortschrittliche Fahrwerkstechnologien für die Elektroautos von morgen. Dabei stehen neben dem Geräusch- und Abrollkomfort auch Lenk- und Bremsverhalten im Fokus der Ingenieure.

„Mad Max“ – dieses E-Auto fährt von alleine

Das ist nun wirklich kein Geheimnis: Autonomes Fahren und Elektromobilität sind wesentliche Faktoren, die die Mobilität der Zukunft entscheidend prägen werden. Der Erlkönig „Mad Max“ vereint das Beste aus beiden Welten: Er ist die Essenz aus „Ghost Rider“ und „Road Runner“. Dank zahlreicher Sensoren und Kameras fährt dieser Testträger voll autonom, gleichzeitig kombiniert der fortschrittliche E-Antrieb flotte Fahrleistungen mit hohem Komfort und vorbildlicher Umweltfreundlichkeit. Der Clou: Den Ingenieuren von Renault ist es mit „Mad Max“ gelungen, die innovativen Technologien noch kompakter und platzsparender zu installieren – nämlich um den Faktor vier im Vergleich zum „Ghost Rider“.

Renault Symbioz – die Zukunft hat begonnen

Dass autonomes Fahren kombiniert mit einem Elektroantrieb keineswegs verrückte Visionen sind, hat Renault 2017 auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) gezeigt. Das Demo Car Symbioz zählte zu den großen Stars der Messe: Mit ihrem expressiven Design und dem multifunktionalen Innenraum sieht die Studie futuristisch aus und erfüllt zudem alle Anforderungen für die vierte von fünf Stufen autonomen Fahrens.

Das soll tatsächlich funktionieren? Den Beweist liefert ein britischer Journalist, der den Symbioz auf öffentlichen Straßen getestet hat. Er war von den zahlreichen Funktionen und der autonomen Fahrweise hellauf begeistert. Seine Eindrücke hat er in einem witzigen Video festgehalten, das Sie am Ende dieses Symbioz-Artikels finden.

Die Renault Erlkönige Mad Max, Road Runner und Ghost Rider im Video:

Elektromobilität, Konnektivität, autonomes Fahren – welche Technologie fasziniert Sie?

Renault Espace: Gesamtverbrauch kombiniert l/100 km: 6,8 – 4,4; CO2-Emissionen kombiniert g/km: 153 – 116.*
Renault Talisman: Gesamtverbrauch kombiniert l/100 km: 5,8 – 3,6; CO2-Emissionen kombiniert g/km: 130 – 95.*
* Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

1 Quelle Autonomes Fahren in 5 Stufen: www.autobild.
2 Zero Emission – keine Emissionen im Fahrbetrieb.

(Stand 03/2018, Irrtümer vorbehalten)

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