Renault Symbioz im ADAC-Test: Die goldene Mitte?

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Der Renault Symbioz fügt sich im Modellportfolio von Renault perfekt zwischen Captur und Austral ein. Findet er auch bei Motorisierung, Platzangebot, Fahrverhalten und anderen Vorzügen die goldene Mitte zwischen den Schwestermodellen? Der ADAC hat es getestet.

Es kursieren viele Geschichten darüber, welche Vor- und Nachteile größere und kleinere Geschwister in Familien angeblich haben. Wenn die „Eltern“ aber ein Automobilhersteller sind, ist es einfacher: Renault muss sich nicht entscheiden, wie viele gute Dinge das eine oder andere Modell mit auf den Lebensweg bekommt – sie alle genießen die gleiche hohe Aufmerksamkeit in der Entwicklung. Und alle passen perfekt zu dieser oder jener Gruppe von Autofahrer/-innen.

Daher findet auch Europas größter Automobilclub ADAC1, dass sich der Renault Symbioz „exakt zwischen die Schwestermodelle einfügt“. Schon der erste Eindruck gefällt, denn „die hohe Schulterlinie mit großen Wellen im Blech beschreibt das Profil des Symbioz und gibt ihm einen festen optischen Stand“. Das Heck wiederum verleiht dem Crossover ein sehr eigenständiges Erscheinungsbild.

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Karosseriedesign, Innenraum und Platzangebot gefallen auf Anhieb

Im Innenraum begrüßt der ADAC-Experte, dass sich dort „bereits ab der Basisausstattung ein 10,4 Zoll großer Touchscreen“ befindet, „dessen Oberfläche durch ein Google Infotainment zum Leben erweckt wird“. Ebenfalls positiv fällt auf: „Noch immer steuern klassische Kippschalter Teile der Klimaanlage, und auch die Funktionen des Lenkrads dürfen über Tasten bedient werden – das lenkt weniger ab als das bei Touchelementen der Fall wäre. Ein digitales Kombiinstrument hält die Fahrerin oder den Fahrer auf dem Laufenden.“

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Die bis zu 1.582 Liter Kofferraumvolumen erwähnt der Tester ebenso lobend wie die Rücksitzbank, die sich um bis zu 16 Zentimeter nach vorne oder hinten verschieben lässt. Das bringt zusätzliche Flexibilität, „außerdem vergrößert dieses Feature das Kofferraumvolumen bei aufrechter Rücksitzbank“, so der Tester.

Hybridantrieb läuft kultiviert und leise, großer elektrischer Fahranteil

Und wie fährt der attraktive Crossover von Renault? Setzen wir uns mit dem ADAC-Experten hinters Steuer. Die Lenkung beschreibt er als leichtgängig, „damit lässt sich das SUV einfach durch enge Gassen bugsieren“. Als Antrieb steht zum Start der E-Tech Full Hybrid 145 zur Verfügung. „Der 143 PS starke Hybridantrieb ist kultiviert und leise. Der elektrische Fahranteil ist groß, das Zuschalten des Verbrenners geschieht unbemerkt. Beim gemütlichen Cruisen auf der Landstraße oder im Stadtverkehr macht der Antrieb eine gute Figur“, lautet das Urteil über den effizienten Vollhybrid.

Renault Symbioz E-Tech Full Hybrid 145: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 4,8; CO2-Emission kombiniert (g/km): 109; CO2-Klasse: C.

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Hinzu kommt, dass diese Technik (nicht nur) in der Stadt spürbare Verbrauchsvorteile bietet. Innerorts lassen sich bis zu 80 Prozent aller Strecken elektrisch zurücklegen. Fazit zum Antrieb: Der ADAC-Test lobt die „guten Fahrleistungen und den effizienten Antrieb“.

Beim Thema Sicherheit schließlich punktet der Renault Symbioz „dank seiner umfangreichen Serienausstattung im Bereich der aktiven Sicherheit und der optional verfügbaren Systeme“. Kurz: ein „solider Kompaktwagen, der mit einem ordentlichen Platzangebot und kleinen äußeren Abmessungen besticht“.

Sie wollen mehr über den coolen Crossover wissen? Hier gibt es aufregende 3D-Blicke auf Karosserie und Innenraum sowie alle wichtigen Informationen zum Symbioz. Wir empfehlen: Testen Sie den Symbioz selbst bei einer persönlichen Probefahrt beim Renault Händler in Ihrer Nähe.

1 Quelle: adac.de, veröffentlicht 13.1.2025, zuletzt abgerufen 4.2.2025

(Stand 4/2025, Irrtümer vorbehalten)

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