SCÉNIC Hybrid-Assist im Test: Spart Sprit und reißt am Riemen

Renault Scénic: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,5 – 3,6; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 123 – 94.*

Hatten Sie, werte Leserinnen und Leser, eigentlich schon einmal die Gelegenheit, ein Hybridmodell von Renault live zu erleben? Falls nein, dann legen wir Ihnen den Test des Internetportals Heise Online mit dem Scénic dCi 110 Hybrid Assist1 ans Herz. Denn hier zeigt der moderne Kompaktvan eindrucksvoll, welch vielfältige Vorteile sein sogenanntes Mildhybrid-System im Alltag mit sich bringt: kraftvolle Fahrleistungen, hoher Komfort, niedriger Verbrauch und geringe Emissionen. Viel Lob erntet auch der Renault Captur in der Kaufberatung des Fachmagazins Auto Bild.2

Wenn doch nur alles im Leben so perfekt wäre wie der Renault Scénic dCi 110 Hybrid Assist. Kurz zur Erklärung: Bei diesem Modell wird der 81 kW (110 PS) starke Dieselmotor von einem fortschrittlichen Elektromotor unterstützt. Letzterer mobilisiert 8,5 kW (12 PS) sowie 66 Newtonmeter Drehmoment und erzeugt beim Beschleunigen eine Extraportion Schub. Das resultiert nicht nur in nochmals gesteigertem Fahrspaß, sondern reduziert auch deutlich den Kraftstoffverbrauch sowie die CO2-Emissionen, insbesondere im Stadtverkehr. Der Clou: Per Rekuperation generiert das Hybridsystem beim Bremsen sowie im Schubbetrieb elektrische Energie und speichert sie in einer 48-Volt-Batterie. Beim Anfahren, zum Beispiel an der Ampel, profitiert der Fahrer somit von einem kraftvollen Extra-Punch.

„Das Ding reißt richtig am Riemen“

So weit die Theorie. Aber wie schlägt sich der Renault Scénic dCi 110 Hybrid Assist in der Praxis? Der Experte von Heise Online wollte es genau wissen und rückte zu einer 800 Kilometer langen Testfahrt aus. Womit wir wieder bei der eingangs beschriebenen Perfektion wären. Denn das Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und E-Motor erweist sich im Alltag tatsächlich als ideale Kombination: „Ist gerade der Dieselmotor angesprungen? Nach dem Drücken des Kupplungspedals läuft der Selbstzünder im Renault Scénic dCi 110 Hybrid Assist so unmerklich an, als wäre er nicht gestoppt worden. Das ist ein scharfer Kontrast zu vielen anderen Autotypen mit Ampel-Aus-Automatik“, lobt der Journalist.1 „Es fällt leicht, sich an die Eigenschaften des Hybrid Assist zu gewöhnen. Dass der Verbrennungsmotor perfekt startet, ist ein Komfortplus.“

Und wie ist es um den Funfaktor bestellt? Mit einem Wort: funtastisch. „Der elektrische Boosteffekt ist bei Kickdown sehr deutlich und bei Vollgas ohne Kickdown immer noch klar spürbar – weil der Elektromotor ein erhebliches Drehmoment hat und seine Power direkt überträgt, wirkt er subjektiv wesentlich stärker, als es die Eckdaten vermuten lassen. Das Ding reißt richtig am Riemen“, beschreibt Heise Online. Trotz des beeindruckenden längsdynamischen Niveaus gelingt dem Scénic dCi 110 Hybrid Assist der schwierige Spagat zwischen Fahrspaß und Sparspaß, wie die Testfahrt belegt: „Das eigentliche Ziel der elektrischen Übung jedenfalls erreicht der Renault: Der Messwert von 4,8 Litern, den der Scénic Hybrid Assist im üblen Hamburger Stadtverkehr erreicht hat, ist ein unübersehbarer niedriger Wert“, lobt der Experte. Dabei muss sich der Fahrer keineswegs in Verzicht üben – im Gegenteil: „Es scheint angesichts der Mühelosigkeit, mit der kleine Zahlen erreicht werden können, trotzdem unstrittig: Das System spart Sprit.“

Doch das ist bei Weitem noch nicht alles. Im Gegensatz zu so manchem Konkurrenzprodukt überzeugt der Hybrid-Scénic auch mit seinem günstigen Preis von 26.190 Euro: „Was den ,Hybrid Assist‘ so interessant macht, ist seine Massentauglichkeit: Dieses System ist auf Einfachheit und Effekt ausgelegt, auf einen kostengünstigen Kompromiss aus Aufwand und Wirkung“, erklärt der Tester. Für ihn steht fest: „Weil es über eine erwartbare Verbrauchssenkung aber auch einen Komfort- und Leistungszuwachs gibt, dürften etliche Kunden interessiert sein.“

Bei so viel Lob verwundert es kaum, dass das Testfazit überaus positiv ausfällt. Vielmehr fragt sich der Redakteur, warum nicht alle Autos so gut sein können wie der Scénic mit Mildhybrid-Antrieb: „Wegen der überzeugenden Vorstellung, die der Renault Scénic Hybrid Assist bietet, ist es fast empörend, wie selten solche Systeme bei der breiten Masse der verkauften Autos sind.“

CAPTUR bei Auto Bild:

„Mehr braucht es eigentlich nicht zum Glücklichsein“

Renault Captur: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,6 – 3,7; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 127 – 95. *

Einen glanzvollen Auftritt legt auch der Renault Captur TCe 120 aufs automobile Parkett. Die Redakteure des Fachmagazins Auto Bild3 loben ihn als „außerordentlich liebenswert“. Der fesche Franzose gefällt mit seinem „ebenso modernen wie angesagten Lodenlook“ und brilliert zudem mit hohem praktischem Nutzwert: „So kommen vier Erwachsene nicht nur bequem rein und raus, sondern sitzen auch kommod.“ Entspannt reisen und relaxt ankommen – im Captur gehört das zum Programm, wie die Tester erfreut feststellen: „Auch das sanfte Fahrwerk vermeidet Stress, wo es eben geht, nimmt selbst schlechte Pisten mit Anstand.“ Der 87 kW (120 PS) starke Turbobenziner meistert seine Aufgabe ebenfalls mit Bravour: „Obwohl der Vierzylinder nur aus 1,2 Liter Hubraum schöpft, erledigt er seine Sache bemerkenswert souverän. Dank Turbo zerren 120 PS an den Vorderrädern und bringen den knapp 1,3 Tonnen schweren Captur nachdrücklich nach vorn. Nicht mal elf Sekunden vergehen bis Tempo 100, auch auf der Autobahn segelt der Franzose munter mit und hält sich akustisch meist im Hintergrund. So macht Reisen Spaß.“ Das Beste zum Schluss: Der Preis ist heiß. „Klima, Radio, 16-Zoll-Alus – beim TCe 120 Experience für 19.090 Euro4 alles im Preis mit drin. Mehr braucht es eigentlich nicht zum Glücklichsein.“

Übrigens: Für alle, die den Renault Scénic dCi 110 Hybrid Assist oder den Captur selbst testen möchten – hier geht es zur Probefahrt bei Ihrem Renault Händler.

Ist Hybrid der Hit? Was ist Ihre Meinung zur Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor

Renault Scénic ENERGY dCi 110 Hybrid Assist: Gesamtverbrauch (l/100 km): innerorts: 4,0; außerorts: 3,4; kombiniert: 3,9 ; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 94. Energieeffizienzklasse: A+*
Renault Captur ENERGY TCe 120: Gesamtverbrauch (l/100km) innerorts: 7,0; außerorts: 4,7; kombiniert: 5,5; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 125. Energieeffizienzklasse: C.*
* Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

1 Quelle Testbericht Renault Scénic: www.heise.de.
2 Quelle Testbericht Renault Scénic: Auto Bild, Ausgabe vom 17.11.2017.
3 Quelle Testbericht Renault Captur: Auto Bild, Ausgabe vom 17.11.2017.
4 UVP zzgl. Überführungskosten.

(Stand 01/2018, Irrtümer vorbehalten)

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