Fußball-WM: Renault Mitarbeiter im Schiedsrichterteam dabei

König Fußball regiert wieder die Welt. Zumindest noch bis zum 15. Juli, denn so lange zieht die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland Sportbegeisterte rund um den Globus in ihren Bann. Mittendrin: Redouane Achik. Im Alltag arbeitet der 46-Jährige als Ausbilder in der Lackiererei von SOMACA – einem marokkanischen Automobilhersteller, der seit 2004 mehrheitlich zur Renault Gruppe gehört. Bei der FIFA Fußball-WM 2018 steht Redouane als Schiedsrichterassistent im Rampenlicht. Für den Marokkaner ist es nach 2010 und 2014 bereits der dritte WM-Einsatz in Folge.

Redouane Achik arbeitet seit 1998 beim Automobilhersteller Société Marocaine de Construction Automobile, kurz SOMACA. Hier produziert die Renault Gruppe Fahrzeuge, die für die Märkte in Spanien, Frankreich, Tunesien und Ägypten bestimmt sind. Seit 2008 ist Achik bei SOMACA für die Ausbildung des Lackierer-Nachwuchses verantwortlich.

Neben dem kunstvollen Spiel mit den bunten Farben schlägt sein Herz bereits seit Kindertagen für den Fußball. Die Leidenschaft für das runde Leder war so groß, dass Redouane Achik 1994 in die Fußstapfen seines Vaters trat und Schiedsrichter wurde. Zunächst pfiff er nur zum Spaß, doch schon bald leitete der Marokkaner Fußballpartien auf semiprofessioneller Ebene. 2008 folgte dann der „Ritterschlag“: Der Weltverband FIFA berief den im positiven Sinne Fußballverrückten zum offiziellen Schiedsrichterassistenten.

Renault Mitarbeiter auf Tuchfühlung
zu den Stars der Fußball-WM

Von nun an betrat Redouane auch international die Bretter, die für Fußballfans die Welt bedeuten: Bei den Fußball-Weltmeisterschaften 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien war er ebenso im Einsatz wie zwei Jahre später bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro. Darüber hinaus pfiff er auch beim Africa Cup of Nations, in der königlichen marokkanischen Fußball-Liga sowie Partien für den afrikanischen Fußballverband. Am 29. März dieses Jahres erfuhr Redouane Achik, dass er auch bei der Fußball-WM 2018 als einer von 63 Schiedsrichterassistenten mit von der Partie sein würde.

„Ich freue mich sehr, mein Heimatland Marokko bei dieser Weltmeisterschaft repräsentieren zu dürfen“, erklärt Redouane Achik. „Ein großes Dankeschön gilt sowohl meinem Arbeitgeber SOMACA als auch meinen Kollegen für die tolle Unterstützung. Ich hoffe, ich kann mit meiner Leistung bei diesem internationalen Turnier dafür sorgen, dass sie stolz auf mich sind.“

Die Anforderungen an FIFA-Schiedsrichter sind enorm hoch: Neben hervorragendem taktischem Fachwissen, perfekter Regelkunde und der Fähigkeit, ein Spiel lesen zu können, müssen die Unparteiischen auch mit ihrer Persönlichkeit, ausgeprägter Teamfähigkeit sowie souveränem Auftreten überzeugen – Fähigkeiten, die Redouane Achik in seinem Job bei SOMACA tagtäglich unter Beweis stellt.

„Redouane hat auch auf dem Fußballplatz eine beeindruckende Karriere hingelegt. Ich kenne ihn bereits seit seiner Anfangszeit als Schiedsrichter“, betont Mohamed Bachiri, Vorstandsvorsitzender von SOMACA. „Er ist ein Aushängeschild für unser Unternehmen und es beeindruckt mich, wie gut er den Spagat zwischen seiner Leidenschaft für den Fußball und der Liebe zu seinem Beruf bei SOMACA meistert.“

Messaoud Boutayeb, als Chef der Lackiererei bei SOMACA sozusagen Achiks direkter Vorgesetzter, ergänzt: „Wir stehen zu 100 Prozent hinter ihm. Fest steht: Redouane ist sowohl für die Renault Gruppe als auch für Marokko ein hervorragender Botschafter.“

(Stand 6/2018, Irrtümer vorbehalten)

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