Alpine A470 kämpft in der Langstrecken-WM um den LMP2-Titel

Acht anspruchsvolle Langstreckenrennen rund um den Globus, darunter zwei Mal die weltberühmten 24 Stunden von Le Mans. Traditionsreiche Kurse wie die Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps und das US-amerikanische Motorsportmekka von Sebring – die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) verspricht packende Action, sehenswerte Sekundenduelle und Hochspannung pur. Mit dabei: das Team Signatech Alpine Matmut. Die legendäre Sportwagenmarke und Renault Tochter greift in der WEC „Super-Saison“ 2018/2019 mit der Alpine A470 an und will im Kampf um den Meistertitel in der LMP2-Kategorie ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Am Steuer des Boliden wechseln sich Nicolas Lapierre, André Negrão und Pierre Thiriet ab.

Alpine – in den Ohren von Motorsportfans klingt dieser Name wie Musik. Kein Wunder, schließlich sind die Rennerfolge der Marke bis heute unvergessen. Beispiele gefällig? 1978 feierten Didier Pironi und Jean-Pierre Jaussaud am Steuer des Renault Alpine A442B den Le Mans-Sieg. Und auch auf den Rallye-Pisten eroberte die französische Traditionsmarke zahlreiche prestigeträchtige Siege: 1971 gelang der Alpine A110 bei der Rallye Monte Carlo ein Dreifacherfolg, 1973 trug sich Renault mit der „blauen Flunder“ als erster Marken-Weltmeister in die Annalen der Rallye-Geschichte ein.

Seit 20151 gibt Alpine in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) erfolgreich Gas, feierte 2016 den Le Mans-Sieg in der LMP2-Klasse2 und zählte im vergangenen Jahr erneut zu den Top-Teams in dieser Kategorie. Vor dem Start der „Super-Saison“ – die am 3. Mai mit den 6 Stunden von Spa-Francorchamps beginnt und sich erstmals über zwei Kalenderjahre erstreckt – nutzte die Mannschaft von Signatech Alpine Matmut den offiziellen Prolog im südfranzösischen Le Castellet für finale Test- und Abstimmungsfahrten.

Alpine A470 brennt beim Prolog

die zweitschnellste Zeit in den Asphalt

Die Werksfahrer Nicolas Lapierre, André Negrão und Pierre Thiriet spulten 148 Runden über eine Gesamtdistanz von 857 Kilometer ab. Neben der Feinjustierung an Fahrwerk, Fahrzeugbalance und Aerodynamik stand auch das perfekte Zusammenspiel mit den Rennreifen auf dem Programm. Dabei stellte die Alpine A470 eindrucksvoll unter Beweis, dass sie zu den Top-Fahrzeugen im stark besetzten Teilnehmerfeld zählt: Nicolas Lapierre gelang die zweitschnellste Zeit in der LMP2-Klasse. Der Franzose brannte eine Rundenzeit von 1.41,088 Minuten in den Asphalt. „Der neue Fahrbahnbelag auf dem Circuit Paul Ricard hat unsere Reifen etwas härter beansprucht als dies in der Vergangenheit der Fall war. Dennoch erreichten wir bereits während der ersten Phase unseres Testprogramms sehr schnell das angestrebte Performance-Level“, erklärt Philippe Sinault, Teamchef von Signatech Alpine Matmut. „Danach konnten wir uns darauf konzentrieren, auch über lange Distanzen konstant schnelle Zeiten zu fahren und die neuen Dunlop-Reifen während dieser Longruns bestmöglich zu nutzen. Dabei ist es uns sehr gut gelungen, das optimale Arbeitsfenster der Reifen zu treffen. Alle drei Fahrer haben einen tollen Job gemacht. Ich denke, wir sind topfit für den Saisonstart.“

Pierre Thiriet greift in dieser Saison erstmals für Signatech Alpine Matmut ins Lenkrad und zeigt sich beeindruckt von seinem neuen Team. „Ich freue mich sehr, Teil dieser Mannschaft zu sein. Jedes einzelne Crewmitglied ist mit so viel Leidenschaft bei der Sache, das hat mich beeindruckt. Der Prolog verlief sehr erfolgreich und ich bin zufrieden mit den Ergebnissen. Ich konnte viele Runden abspulen und mich an das Auto gewöhnen. Für die neue Saison bin ich sehr zuversichtlich.“

Nicolas Lapierre, der 2016 am Steuer der Alpine A460 gemeinsam mit Gustavo Menezes und Stéphane Richelmi den Le Mans-Sieg in der LMP2 feierte2, gab nach dem Prolog exklusive Einblicke in die Arbeit eines Rennfahrers: „Wir hatten ein strammes Arbeitsprogramm. Dabei standen natürlich vor allem die neuen Reifen im Fokus. Außerdem war dieser Test eine sehr gute Gelegenheit, um unseren neuen Kollegen Pierre Thiriet ins Team zu integrieren. Obwohl der Kurs von Le Castellet sehr speziell ist, konnten wir hier einige Dinge ausprobieren. Unter anderem simulierten wir Doppel-Stints und begannen damit, die perfekte Aero-Einstellung sowie das Fahrwerks-Set-up für Spa-Francorchamps herauszuarbeiten. Die Saison startet gleich mit zwei Highlights: Bereits kurz nach dem Sechsstunden-Rennen von Spa stehen die 24 Stunden von Le Mans auf dem Programm.“

FIA Langstrecken-WM 2018/2019:

Alle Rennen im Überblick

3. – 5. Mai 2018: 6 Stunden von Spa-Francorchamps
13. – 17. Juni 2018: 24 Stunden-Rennen Le Mans
17. – 19. August 2018: 6 Stunden von Silverstone
12. – 14. Oktober 2018: 6 Stunden von Fuji
16. – 18. November 2018: 6 Stunden von Shanghai
13. – 15. März 2019: 1.000 Meilen von Sebring
2. – 4. Mai 2019: 6 Stunden von Spa-Francorchamps
12. – 16. Juni 2019: 24 Stunden-Rennen Le Mans

Wie verfolgen Sie die FIA Langstrecken-WM: zuhause am Fernseher oder live an der Strecke?

1 Quelle Alpine Press Releases: media.group.renault.com.
2 Quelle 24 Hours of Le Mans: autoweek.com.

(Stand 05/2018, Irrtümer vorbehalten)

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Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

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